Erfolgreiches Zertifizierungsaudit der pgw Reinach
Am 22. Juni 2026 fand in den pwg Reinach das Zertifizierungsaudit durch die EdelCert AG statt. Ziel des Audits war die Überprüfung der Konformität mit den Anforderungen der QuaTheDA-Norm sowie die Aufnahme der pwg Reinach in den bestehenden Zertifizierungsumfang der Stiftung Sucht.
Im Rahmen des Audits wurden die relevanten Prozesse, Strukturen und Qualitätsanforderungen geprüft. Die Auditorinnen und Auditoren konnten sich dabei ein umfassendes Bild von der Umsetzung der QuaTheDA-Anforderungen machen.
Das Audit verlief erfolgreich. Es wurden keine Nonkonformität festgestellt. Damit erfüllt die pwg Reinach sämtliche Anforderungen der QuaTheDA-Norm.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Zertifizierungsaudits wurde die pwg Reinach offiziell in den Zertifizierungsumfang der Stiftung Sucht aufgenommen. Dieses Ergebnis bestätigt die hohe Qualität der angebotenen Leistungen sowie das wirksame Qualitätsmanagement der Einrichtung.
Die Stiftung Sucht dankt allen Mitarbeitenden der pwg Reinach für ihr Engagement und ihre sorgfältige Vorbereitung auf das Audit. Der erfolgreiche Zertifizierungsabschluss ist Ausdruck der gemeinsamen Qualitätsarbeit und bildet eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote.
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Jahresbericht 2025
Der Jahresbericht 2025 ist da. Erfahren Sie mehr über unsere Highlights, Entwicklungen und Erfolge des vergangenen Jahres.
2025 brachte anspruchsvolle Aufgaben und weitreichende Neuerungen mit sich. Die Begleitung betroffener Menschen stand dabei stets im Mittelpunkt unseres Handelns; denn es zeigte sich eine dauerhaft hohe Nachfrage nach Plätzen, einhergehend mit einer zunehmenden Komplexität der Mandate. Die Betriebs- und Behandlungskonzepte der Betriebe werden regelmässig überprüft. So hatte sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretenden des Stiftungsrats und Betriebsleitenden im Berichtsjahr mit der Chratten Auszeit & Integration und dem Haus Gilgamesch vertieft befasst und deren Konzepte an die neuesten Begebenheiten angepasst.
Ein Meilenstein war die Integration des Betriebs pwg Reinach per 1. Januar 2025. Der Verein Pädagogische Obdachlosenprävention (VPOP Reinach) hatte den Entschluss gefasst, sich einer grösseren Organisation anzuschliessen. Die intensive Prüfung im Vorfeld
hat sich bewährt: Der Zuwachs mit 30 stationären Plätzen und elf engagierten Fachkräften ist ein grosser Gewinn. Die pwg Reinach haben bereits in ihrem ersten Betriebsjahr ausgezeichnete Arbeit geleistet, Bewährtes weitergeführt und Neues integriert. Wir freuen uns sehr über die Diversifizierung des Angebots für Klientinnen und
Klienten.
Die Suche nach einer grösseren Immobilie für das Haus Gilgamesch hat uns auch 2025 begleitet. Leider führten geprüfte Optionen und geführte Verhandlungen nicht zu einer Lösung. Jeder Hinweis zu einer Liegenschaft ist für uns wertvoll.
Und hätten Sie gedacht, dass sich in der Schweiz jede zweite bis dritte Person freiwillig engagiert? Im Durchschnitt leisten diese Menschen einen halben Tag pro Woche – insgesamt 590 Millionen Stunden jährlich – einen unbezahlten Einsatz, dessen gesellschaftlicher Wert in die Milliarden geht (Quelle: Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft). Für die Region beider Basel bedeutet dies: Etwa 190 000 Personen erbringen unentgeltlich zusammen rund 38 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr. Langjähriges Freiwilligenengagement
trifft auch auf die Stiftung Sucht zu. Erfahren Sie auch darüber mehr
in diesem Bericht.
Im Namen des Stiftungsrats spreche ich meinen aufrichtigen Dank gegenüber den zahlreichen engagierten Stellen, Behörden, Stiftungen, privaten Förderinnen und Förderern, den freiwillig tätigen Frauen und Männern innerhalb der Stiftung Sucht sowie dem gesamten Team aus. Sie alle bilden einen unverzichtbaren Teil dieses wirkungsvollen
Tuns.
Ich wünsche Ihnen kurzweilige Lektüre und grüsse Sie herzlich.
Astrid Kugler
Stiftungsratspräsidentin
Hier geht’s zum Jahresbericht 2025.
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Wir sind dabei – Einblick Basel 2026
Auch dieses Jahr nimmt die Stiftung Sucht gemeinsam mit ihren Betrieben am Event «Einblick Basel» teil.
Das Programm wurde heute veröffentlicht und wir freuen uns sehr, erneut Teil dieses besonderen Anlasses zu sein. Einen authentischen Einblick ermöglichen unsere offenen Türen im Tageshaus für Obdachlose. Besucherinnen und Besucher können hautnah erleben, welche Wirkung und Bedeutung dieses Angebot im Alltag hat.
Erhalte einen Eindruck davon, wie Sucht und Obdachlosigkeit ein Leben prägen können. Ergänzend dazu zeigt eine Ausstellung die Arbeit unserer vier Einrichtungen: Haus Gilgamesch, Chratten Auszeit & Integration, pwg Reinach und Werkstatt Jobshop.
Die Stiftung Sucht ist zusammen mit ihren Betrieben im kHaus (1. Stockwerk) mit einem Stand vertreten. Dort erhältst du spannende Einblicke in die Arbeitswelt der Werkstatt Jobshop und erfährst mehr über die Zielgruppen und Angebote.
Weitere Informationen zum Anlass und zum Programm findest du unter «Einblick Basel».
Geführte Velotour mit Niggi Rechsteiner
Auch geführte Touren, ob per Velo, zu Fuss oder als Blindenführung für Sehende, können über Touren – Einblick Basel gebucht werden.
Ein besonderes Highlight: Unser Geschäftsleiter Niggi Rechsteiner schwingt sich selbst in den Sattel und radelt mit euch durch die Stadt. Die Teilnehmendenanzahl ist beschränkt auf 20 Personen.
Informatives
Eintritt: Kostenlos
Wann: 5. Juni 2026
Zeitraum: 14.00 bis 20.00 Uhr
Wo:
Tageshaus für Obdachlose, Wallstrasse 16, 4051 Basel
Stiftung Sucht – Haus Gilgamesch, Chratten Auszeit & Integration, pwg Reinach, Werkstatt Jobshop (1. Stockwerk im kHaus; Kasernenhof 8, 4058 Basel)
Kontakt:
Entspannungs- und Beautyday für unsere Tagesgäste
Im April hat unser Team im Tageshaus für Obdachlose einen besonderen Beautyday organisiert. Ziel war es, unseren Gästen eine kleine Auszeit vom oft herausfordernden Alltag zu ermöglichen – einen Moment zum Durchatmen, Loslassen und einfach Sein.
Neben wohltuender Entspannung stand auch die Kreativität im Mittelpunkt: Beim gemeinsamen Bemalen der Fingernägel konnten sich unsere Gäste ausdrücken und gleichzeitig ein Gefühl von Leichtigkeit und Gemeinschaft erleben. Die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wertvoll solche Angebote sind, und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
Auch in Zukunft möchten wir vermehrt solche Workshops anbieten, wie Mal- und Bastelateliers, bei denen das kreative und entspannte Miteinander im Vordergrund steht.
Ein weiterer Schritt folgt ab Frühsommer: Dann wird unsere hauseigene medizinische Podologin vor Ort sein. Denn auch wenn es nicht immer die dringendste Sorge ist; die Füsse tragen unsere Gäste tagtäglich durch die Strassen und verdienen besondere Aufmerksamkeit.
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Wechsel in der Betriebsleitung pwg Reinach
Ab 1. April 2026 übernimmt Lorenzo Cimeli die Leitung der pwg Reinach und löst Sacha Tanner ab.
Sacha Tanner, Betriebsleiter pwg Reinach, verabschiedet sich Ende März von der Stiftung Sucht. Im Juli 2021 übernahm Sacha Tanner die Leitung der pwg, damals unter dem Verein pädagogische Obdachlosenprävention, VPOP. Seit 2025 gehören die pwg zur Stiftung. Sacha Tanner war massgeblich an dieser Anbindung und der gelingenden Integration beteiligt. Er hat bereits das erste Betriebsjahr in neuer Struktur erfolgreich gestaltet. So übergibt er der Nachfolge ein motiviertes Team und einen gefestigten Betrieb. Seinen Weggang bedauern wir, verstehen aber seinen Wunsch, nach Erreichen dieses Meilensteins Neues anzugehen
Ab 1. April übernimmt Lorenzo Cimeli die Leitung der pwg Reinach.
Seit 2021 bereits gehört Lorenzo Cimeli in der Funktion einer Bezugsperson im Haus Gilgamesch der Stiftung an. Er hat Soziale Arbeit studiert und mit dem CAS «Professionelle Suchtarbeit» seine Kompetenzen weiter vertieft. Lorenzo Cimeli bringt aus vorheriger Anstellung bereits profunde Erfahrung aus Wohneinrichtungen, Teamführung und der Zielgruppe mit – sowohl an der Basis als auch in der Zusammenarbeit mit Fachstellen und Leistungsauftrag gebenden Behörden.
Wir freuen uns, ihn für diese Aufgabe, in welcher er Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Sucht ist, gewonnen zu haben.
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Martins Weg – ein aus den Fugen geratenes Leben kann neu verlaufen
Martin kam mit schier unlösbaren Problemen zur Stiftung Sucht: Auf schwere Kindheitstraumata folgten Sucht, Gefängnis, unkontrolliertes Verhalten. Bei uns war Martin willkommen, erhielt Freiraum, ohne überfordert zu werden. Er arbeitete seine Geschichte auf und entwickelte Strategien, um mit ihr zurechtzukommen. Sein
familiäres Umfeld haben wir einbezogen. Heute sind für ihn neue Formen des Kontakts möglich.
Die Stiftung leitete eine ADHS-Abklärung ein. Die Behandlung half ihm, sich zu fokussieren. Martins emotionale Lage stabilisierte sich, Eskalation wurde seltener und trat dann gar nicht mehr auf.
Darauf folgte das Wohnexternat mit Arbeitstraining. Martin lernte, seinen Alltag selbst in die Hand zu nehmen – mit unserer Hilfe. Durch die Arbeit in unserer Werkstatt machte er die Erfahrung, etwas Wichtiges beitragen zu können.
Heute lebt Martin, ambulant begleitet, in Untermiete in einer Wohnung der Stiftung. Er führt seinen Haushalt selbstständig und kommt seinen Verpflichtungen nach. Sein Leben hat eine neue Wendung genommen. Martin hat eine lebenswerte Zukunft.
Ohne die Arbeit der Stiftung wäre Martins Weg anders, sein Leben tragisch verlaufen. Martin ist eine von vielen Personen, die mit Hilfe der Stiftung Sucht aus Armut und Krise finden. Spenderinnen und Spender machen diese Chancen möglich. Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe und Solidarität.
Stiftung Sucht bezweckt die Linderung von Armut, Ausgrenzung und der Folgen von Abhängigkeitserkrankungen.
Ihre Spenden an die Stiftung Sucht sind steuerbefreit. stiftungsucht.ch/spenden
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Ein gutes Leben schenken
Winterszeit ist Festtagszeit, ist Freude schenken, ist teilen. Warum diesen Moment nicht zu etwas Besonderem machen und den Ärmsten in unserer Gesellschaft die verdiente Aufmerksamkeit schenken? Mit einer Spende helfen Sie uns, einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.
Denn stellen Sie sich vor, es ist kalt, dunkel, es regnet oder schneit. Es ist Festtags-, Freundes- und Familienzeit und Sie haben kein Dach über dem Kopf, kein Zuhause, keine Liebsten, die Sie aufnehmen. Sie pendeln zwischen Notschlafstelle, überdachter Nische in der Einkaufsmeile oder einem Nachtlager unter der Autobahnbrücke. Ihre
Gedanken kreisen einzig um einen gefahrlosen Schlafplatz, Witterung, etwas Essbares und Geld, um Ihre Not erträglicher zu machen.
Von Feiern, fein essen oder seine fremdbetreuten Kinder mit einem Geschenklein überraschen, Pläne fürs neue Jahr schmieden – keine Rede. Dafür Armut, Scham und Angst im Überfluss. Den Menschen, die zu uns in die Stiftung Sucht kommen, ergeht es so.
In fünf Betrieben lindern wir dieses Leid. Täglich, insbesondere auch an allen Feiertagen, begleiten wir bis zu 180 Menschen insgesamt, haben für 88 Personen Wohnraum, wovon 45 Frauen und Männer in einer von der Stiftung gestellten eigenen Wohnung leben, die weiteren in unseren therapeutischen Wohneinrichtungen.
Mit Ihrer Solidarität und unserem Tun bringen wir gemeinsam mehr Licht, Wärme und Zuversicht ins Leben von Betroffenen. Die Stiftung Sucht dankt Ihnen für Ihre Hilfe und wünscht Ihnen und Ihren Liebsten Wohlergehen, Glück und ebenso ein gutes Leben.
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Wir sind wieder an der Basler Herbstmesse am Petersplatz !
Auch in diesem Jahr freuen wir uns, gemeinsam mit unseren fünf Betrieben Teil dieser schönen Tradition zu sein.
Kommen Sie vorbei, geniessen Sie mit uns einen köstlichen Maiskolben mit einem Glas Most oder machen Sie bei unserem Wettbewerb mit und gewinnen Sie mit etwas Glück!
Wir freuen uns auf Sie und danken der Fasnachtsclique «Grandbaleeser» für die wertvolle Unterstützung. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen guten Start in den Herbst.
– Beim Kollegienhaus am Petersplatz, Basler Herbstmesse 2025
– 25. Oktober bis 11. November 2025 (11.00 – 20.00 Uhr)
– Bildquelle: Herbstmesse Werkstatt Jobshop 2024
Von links: Astrid Kugler (Präsidentin des Stiftungsrats der Stiftung Sucht) gemeinsam mit Mitarbeitenden der Agentur Pomcanys, die den aktuellen Messeauftritt der Stiftung ermöglicht und gespendet haben.
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Herzlichen Glückwunsch Louise Aubry-Kappeler-Stiftung
70 Jahre Engagement für armutsbetroffene Menschen
Mit dem Motto «Luft verschaffen» beschenkt die Louise Aubry-Kappeler-Stiftung zu ihrem 70-Jahre-Jubiläum drei Organisationen der Armutsbekämpfung mit Betriebsbeiträgen. In einem mehrstufigen Verfahren wählte die Stiftung aus 57 Bewerbungen drei Institutionen aus. In feierlichem Akt im Basler Rathaus wurden am 11. September die begünstigten Organisationen bekannt gegeben:
Gärngschee – Basel hilft
Schwarzer Peter – Verein für Gassenarbeit
Tageshaus für Obdachlose – ein Betrieb der Stiftung Sucht
Dass auch das Tageshaus für sein Wirken für armutsbetroffene und wohnungslose Menschen während drei Jahren mit einem bedeutenden Beitrag beschenkt wird, ist eine unschätzbare Hilfe und grosse Ehre.
Team Tageshaus, Stiftungsrat und Geschäftsstelle der Stiftung Sucht bedanken sich herzlich für diese Begleitung und das geschenkte Vertrauen.
Der Louise Aubry-Kappeler-Stiftung wünschen wir weiterhin bestes Gelingen für ihre Projekte und Vorhaben.
Lesen Sie die Medienmitteilung zur Jubiläumsfeier im Basler Rathaus.
Impressionen von der Feier aus dem Basler Rathaus

Preisverleihung an das Basler Tageshaus für Obdachlose.

Gruppenbild Stiftungsrat Louise Aubry-Kappeler-Stiftung und Vertretende des Tageshauses und der Stiftung Sucht.

Claudia Schultheiss, Lucie Hafner, Thomas Gander
Stiftungsratsmitglieder der Louise Aubry-Kappeler-Stigtzung v.l.n.r.
mit Kaspar Suter, Vorsteher Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt.

Strassenchor Verein Surprise hat sich trotz ausgebuchtem Kalender Zeit für die Geburtstagsfeier der Louise Aubry-Kappeler Stiftung genommen.

Netzwerken für eine gute Sache: mit rund 100 geladenen Gästen.
Besuchen Sie die Louise Aubry-Kappeler-Stiftung.
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Jahresbericht 2024
Der Jahresbericht 2024 ist da.
Das Aufatmen war optimistisch: Nach drei Jahren seit den ersten Überlegungen wurde 2024 die Integration der Pädagogischen Wohngruppen Reinach (pwg-Reinach) im Detail geplant und vor
bereitet, um die etablierte Institution per 1. Januar 2025 mit ihren zehn Mitarbeitenden unter dem Dach der Stiftung Sucht willkommen zu heissen. Das Zusammenführen zweier Organisationen will sorgfältig
vorbereitet sein. Insbesondere ist es unabdingbar, das Team umsichtig und zugewandt abzuholen. Ich denke, das ist uns gelungen. Der juristische Teil gestaltete sich komplex und wurde von ausgewiesenen Fachpersonen begleitet. Auch diesbezüglich haben wir gemeinsam mit dem Stiftungsrat alle Hürden gemeistert.
Nun arbeiten wir am nächsten Grossprojekt. Wie bereits im Vorjahr erläutert, ist unser Gilgamesch in die Jahre gekommen. Das Haus ist abgenutzt und die räumlichen Voraussetzungen entsprechen nicht mehr dem heutigen Bedarf. Und es fehlt an Platz. Deshalb suchen wir ein neues Haus für unsere Bewohnenden. Mindestens 20 Zimmer soll es haben und genügend Raum für Aufenthalt, Gruppenräume und Lager. Aber auch ein Angebot für eine Zwischennutzung von zirka drei Jahren
wäre hilfreich, denn dann könnten wir das Gilgamesch umbauen oder einen Neubau realisieren. Hinweise und Verkaufsofferten nehmen wir sehr gerne entgegen.
Mit dem Gilgamesch ist der Name Niggi Heller untrennbar verbunden. Letztes Jahr habe ich Ihnen von seiner Pensionierung als Betriebsleiter berichtet. Letzten Herbst ist er selbstbestimmt für immer von uns gegangen. Was für ein wertvoller Mensch er war, lesen Sie in einem berührenden Abschiedsbrief, Seite 14/15.
Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden für ihre Arbeit. Die staatlichen Stellen unterstützen unsere Arbeit wohlwollend und – institutionelle und private Gönnerinnen und Gönner haben dafür gesorgt, dass die Finanzen der Stiftung trotz globalen Verwerfungen und Katastrophen stabil geblieben sind und die Stiftung ihren Auftrag weiterhin erfüllen kann. Dafür sei auch ihnen herzlich gedankt.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und grüsse Sie bald wieder an dieser Stelle.
Astrid Kugler
Stiftungsratspräsidentin
Lesen Sie, was die Stiftung Sucht 2024 bewegt hat. Wir wünschen anregende Lektüre.