Jahresbericht 2025

Der Jahresbericht 2025 ist da. Erfahren Sie mehr über unsere Highlights, Entwicklungen und Erfolge des vergangenen Jahres.

2025 brachte anspruchsvolle Aufgaben und weitreichende Neuerungen mit sich. Die Begleitung betroffener Menschen stand dabei stets im Mittelpunkt unseres Handelns; denn es zeigte sich eine dauerhaft hohe Nachfrage nach Plätzen, einhergehend mit einer zunehmenden Komplexität der Mandate. Die Betriebs- und Behandlungskonzepte der Betriebe werden regelmässig überprüft. So hatte sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretenden des Stiftungsrats und Betriebsleitenden im Berichtsjahr mit der Chratten Auszeit & Integration und dem Haus Gilgamesch vertieft befasst und deren Konzepte an die neuesten Begebenheiten angepasst.

Ein Meilenstein war die Integration des Betriebs pwg Reinach per 1. Januar 2025. Der Verein Pädagogische Obdachlosenprävention (VPOP Reinach) hatte den Entschluss gefasst, sich einer grösseren Organisation anzuschliessen. Die intensive Prüfung im Vorfeld
hat sich bewährt: Der Zuwachs mit 30 stationären Plätzen und elf engagierten Fachkräften ist ein grosser Gewinn. Die pwg Reinach haben bereits in ihrem ersten Betriebsjahr ausgezeichnete Arbeit geleistet, Bewährtes weitergeführt und Neues integriert. Wir freuen uns sehr über die Diversifizierung des Angebots für Klientinnen und
Klienten.

Die Suche nach einer grösseren Immobilie für das Haus Gilgamesch hat uns auch 2025 begleitet. Leider führten geprüfte Optionen und geführte Verhandlungen nicht zu einer Lösung. Jeder Hinweis zu einer Liegenschaft ist für uns wertvoll.

Und hätten Sie gedacht, dass sich in der Schweiz jede zweite bis dritte Person freiwillig engagiert? Im Durchschnitt leisten diese Menschen einen halben Tag pro Woche – insgesamt 590 Millionen Stunden jährlich – einen unbezahlten Einsatz, dessen gesellschaftlicher Wert in die Milliarden geht (Quelle: Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft). Für die Region beider Basel bedeutet dies: Etwa 190 000 Personen erbringen unentgeltlich zusammen rund 38 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr. Langjähriges Freiwilligenengagement
trifft auch auf die Stiftung Sucht zu. Erfahren Sie auch darüber mehr
in diesem Bericht.

Im Namen des Stiftungsrats spreche ich meinen aufrichtigen Dank gegenüber den zahlreichen engagierten Stellen, Behörden, Stiftungen, privaten Förderinnen und Förderern, den freiwillig tätigen Frauen und Männern innerhalb der Stiftung Sucht sowie dem gesamten Team aus. Sie alle bilden einen unverzichtbaren Teil dieses wirkungsvollen
Tuns.

Ich wünsche Ihnen kurzweilige Lektüre und grüsse Sie herzlich.

Astrid Kugler
Stiftungsratspräsidentin

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